re:cord Musicday – Darum geht's!

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It's all about music on May 7 at re:publica's first MusicDay; photo credit: J E Theriot (CC BY 2.0) http://bit.ly/1H4eEO3

Musik, Musik, Musik: viele von uns – auch das re:publica-Team – können nicht ohne die alltägliche Ohrenbeschallung. Uns geht es natürlich um noch viel mehr als Melodien und Hintergrundvergnügen. Deshalb freuen wir uns, euch einen Vorgeschmack auf das vielfältige Themenspektrum des ersten re:cord Musicday am 7. Mai 2015 geben zu können.

Die Themen dieser neuen Subkonferenz sind vielfältig (eine generelle Einführung und mehr Infos findet ihr hier). Big Data, Fingerprint Files, die Mechanismen und Vereinbarungen digitaler Musik-Infrastrukturen oder auch ein Open-Source-Betriebssystem für Musik sind nur einige der vielen verschiedenen Aspekte von re:cord – Musicday.

So geht es etwa in der Session "We know what you will be listening to next summer" darum, wie Big Data die A&R-Arbeit in der Musikwirtschaft verändert, wie Talente neu entdeckt werden und wie das Nutzerverhalten sich verändert. Besetzt ist das Panel mit Michela Magas, Gründerin des Music Tech Fests in Stockholm und Mitgründerin des Design Research Labs Stromalite, das unter anderem für Nike, Apple und Nokia tätig war. Mit ihnen werden Prithwijit „Jeet" Mukerji von Universal Music und Graham Ball von der University of Westminster diskutieren.

Kevin Schramm bespricht in der Session "Algorhytm is a Dancer – wie Big Data die Musik verändert", wie Daten Managern, Labels und Künstlern in ihrer Arbeit helfen. Er möchte zudem die Wechselwirkung zwischen Big Data und dem Verkaufen, sowie dem Hören und Machen von Musik erläutern. Außerdem präsentiert der Musikjournalist Ergebnisse seiner Studie, die untersucht hat welcher deutsche Rapper den größten Wortschatz hat.

Rainer Henze möchte in "The UX of Music" diskutieren, wie ein Open Source Betriebssystem für Musik aussehen kann und fragt sich, wie dieses umgesetzt werden könnte. Lutz Knappmann, stellvertretender Chefredakteur von sueddeutsche.de, stellt sich gemeinsam mit Vertreten aus der Branche im Panel "Spotify, Deezer und Co. – Warum die Nutzer Streamingdienste lieben und Musiker sie verfluchen" den Fragen, welche Lösungen es für den Streaming-Streit gibt, wie Künstler und Anbieter künftig besser zusammenarbeiten können und wie die digitale Zukunft der Musikbranche aussehen könnte.

Apropos digitale Musikbranche: das Panel "Fingerprint Files" möchte mit Verlegern und Technikanbietern, unter anderem Gavin Burke von Audio Workshop und Marc Grittke von der GEMA, kritisch über neue Wege und mögliche Veränderungen des Song-"Trackings" diskutieren. In "Pop will eat itself" geht Martin Butz der Frage „is everything a remix?“ auf den Grund. Auch wenn Musik schon immer abgekupfert hat, so wird dieser Prozess durch den immensen Zugang den die Digitalisierung ermöglicht hat immer weiter voran getrieben.

Zu guter Letzt darf das diesjährige re:publica Motto Finding Europe natürlich nicht fehlen. "Italo Pop Poesia – Die große Schlagerlyrik-Gala" von Jörg Braun und Maike Hank verspricht dank Google-Translate neue interkulturelle Textarbeit und poetische Wendungen. Teilnehmer werden italienische Musik lieben lernen. Kenner tun es vermutlich schon.

Dies ist natürlich erst mal nur ein erster Einblick in das Programm von re:cord Musicday. Weitere Sessions gibt es bei uns unter dem üblichen Programm-Reiter zu sehen, alle werden dann bis voraussichtlich Ende der Woche auch im Zeitplan zu sehen sein.

Und, schonmal vormerken: Am 6.Mai findet das BMC Backstage Pre-Event "Music meets Digital Culture" statt. Etwas für die Ohren gibt es natürlich auch: verschiedene Live-Konzerte und DJ's werden euch an allen drei Tagen zum Tanzen bringen.

 

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