Finding Europe = Involving Europe

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We're reaching out to maker labs, hackerspaces and all sorts of digital community meetups spread out over the European continent, such as a hub in Vilnius; credit: Mindaugas Danys (http://bit.ly/1KRKpZJ)

Das neue Europa ist ganz schön digital. Mit dem Motto der re:publica 2015, Finding Europe, begeben wir uns auf die Suche nach seinen netzpolitischen Besonderheiten. Wir erforschen die vielfältigen digitalen Communities – und vor allem wollen wir sie auch verorten. Es würde zu kurz greifen, wenn wir uns dabei nur mit den Zivilgesellschaftlichen der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auseinandersetzen. Stattdessen sehen wir in Europa einen digitalen Kulturraum, der sich weit über den geografischen Kontinent erstreckt. Der digitale Space geht bekanntlich weiter – soweit, dass wir am Ende 50 Länder umfassen. Genau, wir haben uns ein Gesamteuropa mit 50 Ländern ausgesucht: für uns ist es nicht nur die Eurozone (24 Länder), der Schengenraum (26 Länder), die Nato (28 Länder) oder der Europarat (47 Länder).

Europa zu finden bedeutet für uns, Europa einzubeziehen. Macht mit! Deshalb werden wir euch in den kommenden Wochen auf Twitter mit den Hashtags #FindingEurope #rp15 ansprechen. Schließlich lebt die Konferenz gerade durch euch. Wir suchen Orte in ganz Europa, an denen sich die digitale Gesellschaft abspielt. Orte in 50 Ländern, an denen die unterschiedlichen wie vielfältigen Facetten der europäischen digitalen Gesellschaft zusammenkommen. Wir suchen Co-Working-Spaces, Makerlabs, Hackerspaces, Innovation Hubs – und jeden anderen (realen) Ort oder Schnittstelle, an der sich die digitalen Communities zusammenfinden und austauschen. Kennt ihr einen Makerspace in Andorra? Wo treffen sich die digitalen Aktivisten in Montenegro? Ihr seid gut vernetzt, ihr wisst Bescheid und deshalb bauen wir auf euch. Wir wollen nämlich all diese Spaces in Europa fragen, ob sie zur #rp15 kommen.

Wir möchten die Vielfalt der Europäischen Netzküche servieren und euch auf den Geschmack kommen lassen, von den Spezialitäten der Nachbarn zu kosten – im übertragenen, wie im eigentlichen Sinn. Eine in jeder Hinsicht internationale re:publica macht natürlich nicht am europäischen Tellerrand Halt und schaut von innen wie von außen. Die re:publica erweitert sich ähnlich, wie sie das bereits mit ihrer erfolgreichen Subkonferenz Global Innovation Gathering (GIG) tut: Das Paradebeispiel für internationale Vernetzung in der Makerszene ist wieder auf der #rp15 dabei, um interessante Projekte, Spaces, Hubs und mehr aus Afrika, Asien, der MENA-Region und Lateinamerika zu zusammenzubringen.

Finding Europe = Involving Europe.

Unterstützt uns. In den nächsten Wochen werden wir euch per Twitter fragen, wie ihr euch in Europa digital verortet. Zum Beispiel, wie ihr die digitale Gesellschaft in eurem Land seht. Eure Meinung interessiert uns natürlich nicht nur aus Deutschland; vor allem wollen wir erfahren, wie es um die jeweilige Situation in einem der vielen Länder des europäischen Kontinents bestellt ist. Ihr seid herumgekommen oder habt Freunde und habt sie kennengelernt, die vielen anderen digitalen Communities. Überrascht uns mit euren Antworten, wir sind gespannt! Unter den besten Twitter-Antworten von euch verlosen wir ein Ticket für die Konferenz. 

Mehr hört ihr von uns bei @re:publica mit #FindingEurope #rp15. Habt ihr zu unseren Aktionen weitere spannende Ideen und spontane Vorschläge oder wollt Partner werden? Schreibt an Alena unter alena (at) re-publica.de. Wir freuen uns!

Update: Die Liste mit den digitalen Spaces findet ihr hier.

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