Barrierefrei zur re:publica

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Listen to translation via headphones; credit: Darin Barry, http://bit.ly/1EtJk86 (CC BY 2.0)

Barrierefreiheit endet bei der re:publica 2015 längst nicht an der Rollstuhlrampe. Uns ist es wichtig, dass jede und jeder Zugang zu den Sessions hat: Auch Menschen mit Hörbehinderung sollen an unserem Programm teilnehmen. Und für unsere internationale TeilnehmerInnen sollte die deutsche Sprache kein Hindernis sein. Um das umzusetzen, haben wir tolle Unterstützung bekommen!

Auf den Bühnen 1 und 2 (STG-1 und STG-2) werden mehrere DolmetscherInnen die deutschen Vorträge simultan ins Englische übersetzen. Die Übersetzung gibt’s per Kopfhörer direkt aufs Ohr. Unser Dank geht dabei an die großartigen ProfiübersetzerInnen, die uns freiwillig unter die Arme greifen: Matthias Bauer, Katharin Tai, Johannes Korn, Vanessa Kleinwächter, Kathrin Grannemann, Anna Brandt und Tanja Barbian (www.barbian-dolmetschen.de). Die notwendige Technik dafür wird unterstützt von der Onlineplattform lingoking. Als globale Vermittlungsplattform für Sprachdienstleistungen bietet lingoking ein breit gefächertes Angebotsspektrum vom Übersetzen & Lokalisieren digitaler Medien wie Apps und Webseiten, über klassische Übersetzungen von Verträgen oder Gebrauchsanweisungen, bis hin zum Telefon- und Vor-Ort-Dolmetscher.

Für Menschen mit Hörbehinderung unterstützt uns wie im vergangenen Jahr unser Partner VerbaVoice. Er wird per SchriftdolmetscherIn für eine Live-Untertitelung (je nach Session in Deutsch oder Englisch) der Talks auf Bühne 1 sorgen. Auch auf unserer Website kann über einen Player von VerbaVoice die Untertitelung im Live-Stream verfolgt werden. VerbaVoice kommt aus München und hat sich auf barrierefreie Technologien für Menschen mit Hörbehinderung spezialisiert. Das Sozialunternehmen ist vor allem im Bildungs- und Eventbereich tätig.

Für alle, die im Rollstuhl unterwegs sind, ist die STATION-Berlin an weitgehend allen wichtigen Eingängen mit Rampen ausgestattet. Für die Bühnen im ersten Obergeschoss gibt es einen rollstuhlgerechten Fahrstuhl an Halle 4. Bitte meldet euch dafür an unserem Info-Stand (Halle 3) und wir begleiten euch zum Lastenaufzug. Unsere Helferinnen und Helfer sind jederzeit ansprechbar und unterstützen an allen Tagen.

Inklusion als Programm

Auch im Programm suchen wir nach Inklusions-UnterstützerInnen und fragen, wie digitale Technologien das Netz inklusiver machen können. Gleich am ersten Tag der #rp15 findet ihr einen Thementrack dazu:

"Finding Inclusion in digital Europe"
Dienstag, 5. Mai, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne 3
Mareice Kaiser und Raúl Aguayo-Krauthausen stellen Aktionen und AktivistInnen vor, die eine digitale Öffentlichkeit für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit schaffen.

"Inklusion/Exklusion: Eine Frage der Technik?"
Dienstag, 5. Mai 14.45 bis 15.45 Uhr, Bühne 3
Tom Bieling, Katja Fischer und Klaus Miesenberger diskutieren über Technik zwischen Inklusion und Exklusion. Werden Behinderungen zukünftig nur noch ein technisches Problem sein?

"Auf dem Weg zu einer Inklusiven Gesellschaft"
Dienstag, 5. Mai 16.00 bis 17.00 Uhr, Bühne 3
Stefan Selke, Jeannette Gusko und Christiane Link setzen sich mit der inklusiven Gesellschaft in einer technisierten Welt auseinander und wie wir Inklusion verwirklichen können.

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